9 Monate Neuseeland

Ein Tag auf der Horsefarm

Heute haben wir nichts besonderes gemacht. Nur der typische Ablauf auf der Farm: 6:30 Uhr Pferde Füttern, Stall ausmisten und Lamm füttern alle 2 Stunden die Pferdeställe ausmisten um 11 Uhr das Lamm füttern Um 16 Uhr das Lamm füttern Um 17 Uhr wieder in den Stall ausmisten und Pferde füttern Um 20 Uhr das Lamm füttern Um 21 das letzte Mal die Pferdeställe ausmisten Das ist zwar nicht viel Arbeit, aber sie verteilt sich über den ganzen Tag. Leider war heute sehr wechselhaften Wetter. Aber als die Sonne schien haben wir draußen auf die Terrasse gesetzt und es sehr genossen. Hier können wir leider nichts anderes machen, weil wir hier ab von allem sind. Morgen treffen wir uns mit dem Orthopäden und dann wissen wir hoffentlich wie es mit meinem Knie weiter geht.

23.8.13 11:37, kommentieren

How to get a Farm

10 Schritte, um in Neuseeland eine Farm zu übernehmen. Zuerst einmal die Ausmaße: 2ha Land, sprich Weiden, ein kleiner See, kleinere Auslaufmöglichkeiten für Pferde, einen Parcours mit diversen Hindernissen ( Pferdefreaks antwortet doch mal wie das genau heißt), die Gebäude und Straßen; einen Hund, eine Katze, 5 Pferde, ein Pony und ca 40 Schafe. Schritt 1: beim Onlineportal WWOOF anmelden Schritt 2: Glück haben Schritt 3-10 können dann ausgelassen werden. Und fertig. Dann hat man eine Farm in Neuseeland. Jedenfalls für 5 Tage. Wir sind zwar trotzdem ziemlich von der Außenwelt abgeschnitten aber das ist für die nächsten paar Tage ok.

21.8.13 04:43, kommentieren

Die Horrorfarm

Weit weg von aller Zivilisation. Internet 15 Minuten alle zwei Tage. Die Hälfte der Lebensmittel im Kühlschrank für irgendwen reserviert. Alle zwei Stunden die ganzen Pferde versorgen. Sauberkeitsfimmel - jeden Tag wird gesaugt (!). Wasser aus der eigenen Zisterne, die gerne mal leer geht. So geht es uns hier auf unserer Horsefarm. Skypen, Facebook und andere Kommunikationsmöglichkeiten sind also bis auf weiteres auszusetzen... Leider. Höchstens den Blog können wir aufrecht erhalten. Die Leute, die hier wohnen sind eigentlich alle ganz nett, aber es ist halt schwierig. Die nächsten fünf Tage sind wir erstmal alleine. Die Familie fährt zu einer Hochzeit nach Wellington. Wir ( Julia, Tobi und eine andere deutsch Jacky) kümmern uns in den Tage um die Farm. Ja - ganz alleine und ja - obwohl wir heute erst angekommen sind. Wir können uns hier also bewehren oder alles in den Sand setzten. Wir berichten in fünf Tagen wie die Herrschaften zufrieden waren. Und jetzt ist die Zeit fürs Internet auch schon wieder vorbei. Bis irgendwann mal.

20.8.13 08:32, kommentieren

Schatten im Paradies

Im Sommer gibt es Schatten und eine Reise nach Neuseeland bringt Probleme mit sich. An sich ist es kein Problem ein Job, eine Unterkunft und ein Auto zu finden, die auch mit weniger Geld zu bezahlen sind. Wenn man jetzt aber ein kaputtes Knie mit sich rumschleppen muss, kann das ganz schön hinderlich sein. Man kann nichts unternehmen, man kann keine körperlichen Arbeiten annehmen und man muss immer an einem Ort bleiben, weil man darauf wartet, beim Orthopäden einen Termin zu bekommen... Die Stimmung ist ziemlich am Boden. Hoffentlich bleibt das der einzige oder zumindest der größte Schatten während der ganzen Reise.

19.8.13 11:18, kommentieren

Chilli-milli-day

Wir hocken ja jetzt wieder in Auckland und müssen uns die Zeit vertreiben. Zum Glück hatten wir heute wieder Bombenwetter und saßen den ganzen Tag in der Sonne, haben Maumau gespielt und über Leute gelacht, die von Wasserfontänen erschreckt wurden. Im Winter schon fast einen Sonnenbrand kriegen. Wie soll denn der Sommer werden wenn es jetzt schon so super ist??? Jetzt sind wir wieder mit einer Deutschen auf einem Zimmer. Immer diese deutschen Neuankömmlinge. Das werden immer mehr und so langsam sind es echt zu viele. In Auckland kann man die Leute eigentlich schon auf deutsch anreden weil 95% eh aus Deutschland kommen. Das ist nicht so schön.. Aber wir sind zuversichtlich wegen unserer neuen WWOOFing Familie, die uns am Dienstag abholen wollen.

18.8.13 10:31, kommentieren

Erdbeben

Das scheint bei euch in den Medien ja größer zu sein als bei uns. Wir haben jedenfalls nix mitbekommen und außer einem kleinen Bericht im Fernsehn redet hier auch keiner drüber. Uns geht es aber gut.

17.8.13 09:29, kommentieren

Auckland 2.0

In Tauranga haben wir noch in wunderschönem Sonnenschein auf den Bus gewartet und jetzt schüttet es wie aus Eimern. So begrüßt uns Auckland zurück, wo uns am Dienstag unsere nächste Gastfamilie abholen soll. Irgendwie müssen wir hier jetzt noch drei Nächte rumkriegen, obwohl wir eigentlich schon alles gesehen haben und es hier auch nicht so viel gibt. Und dann schwirren hier die ganzen Neuankömmlinge rum. Schlimm. Mal sehen wie wir jetzt beim schlechten Wetter die Zeit totschlagen können.

17.8.13 07:22, kommentieren